Rezension – Forever Free

Titel: Forever Free
Autorin: Kara Atkin
Preis: 12,90€
Einbandart: Paperback
Seiten: 465
Erscheinungsdatum: 30.04.2020
ISBN: 978-3-7363-1298-2

Darum geht´s

Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte.

Meine Meinung

Die Protagonistin, Realyn, ist extrem schüchtern und hat große Schwierigkeiten sich im College ein zu finden. Mit Hilfe von Kate, kommt sie aber ein wenig aus sich heraus und wird in Kates Clique integriert. Ich hatte wirklich Mitleid mit ihr, konnte ihre Schüchternheit und Selbstzweifel so gut nachvollziehen. Sie hatte vorher praktisch kein eigenständiges Leben, weil Ihre Mutter sie so sehr an sich gebunden hatte. Allein der Schritt überhaupt zur Uni zu gehen und sich von Ihrer Mutter zu lösen zeugt eigentlich davon, dass sie wirklich mutig ist und etwas ändern will an Ihrer Menschenscheu. Da hab ich sie noch gemocht und bei jedem Ihrer Schritte mit gefiebert. Entgegen so mancher Meinung, fand ich das Buch zwar ruhig aber keineswegs langweilig.

Dennoch stehe ich dem Buch ein Zwiespältig gegenüber. Einerseits sorgen Setting und Schreibstil dafür, dass ich mich super wohl gefühlt habe, andererseits hab ich irgendwann ein Problem mit Raelyn bekommen.

Nach Ihrem ersten Motivationsschub, hatte ich immer öfter den Eindruck, dass sie es mit der Veränderung doch nicht wirklich ernst meint. Je mehr sie sich auf Hunter eingelassen hat, desto mehr hat sie von Ihrer neu gewonnenen Eigenständigkeit verloren… das fand ich schade – auch wenn es nur einen Kritikpunkt gibt, ist das trotzdem ein großer, der mir das Buch ein wenig – naja – versaut hat.

Die Lovestory zwischen Raelyn und Hunter hat sich schön gleichmäßig entwickelt – bis es halt dann irgendwann gekippt ist. Und auch die Nebencharaktere habe ich sehr gemocht, leider hat Raelyn zu wenig Zeit mit Ihren Freundinnen verbracht, als dass ich viel über sie erfahren hätte. Und da komme ich schon zu meiner Kritik, und zwar verliert sich Raelyn in Ihrer Beziehung mit Hunter genauso wie damals mit Ihrer Mutter. Sie verbringt Ihre gesamte Zeit mit Ihm, trifft sich kaum mehr mit Ihren Freundinnen. Sie hat gegen Ende des Buches wieder kein eigenes Leben mehr.

Zu Beginn Ich hab richtig mit ihr mitgefiebert, als sie lauter neue Dinge ausprobiert und ihre Ängste überwinden muss. Als sie ihre Clique findet, mit ihrer Mutter Tacheles redet und Schritt für Schritt mehr sie selbst wird, hab ich schon die ein oder andere Freudenträne verdrückt. Deshalb finde ich so schade dass sie am Ende eigentlich sogar Rückschritte macht.

Es gab sogar einen interessanten Plottwist im Bezug auf Hunter, den ich so gar nicht erwartet hab. Und auch die restlichen Charaktere hab ich sehr ins Herz geschlossen, auch wenn man mehr über sie erfahren hätte, wenn Realyn mehr mit Ihnen unternommen hätte. Aber ich freue mich auf jeden Fall auf Band 2, weil es da um Kate geht und die hab ich wirklich ins Herz geschlossen.

Auf Grund meiner gemischten Gefühle bekommt das Buch 3 Sterne von mir

⭐⭐⭐

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