Rezension – Saving Love

Seit ich die „Again“- Reihe von Mona Kasten gelesen habe bin ich ein mega Nolan Fan, und ich wollte unbedingt wissen, was Sophia Como aus dem Namen Nolan macht. Und was soll ich sagen, auch wenn sich die beiden Nolans sich in Sachen Hotness in nichts nach stehen, sind sie doch grundverschieden – Aber dazu später mehr!

Nachdem Lacey sich von ihrem langjährigen Freund getrennt hat, schlittert sie in eine schwere Selbstfindungsphase. Sie hat das Gefühl, sie muss all das Nachholen, was sie in ihrer Jugend verpasst hat und bitte ohne Jungs, denn von denen hat sie erst einmal die Nase voll. Da hat sie aber nicht mit Nolan und seinem überaus perfekten Timing gerechnet 😉 Und plötzlich ist ihr Vorsatz „ohne Jungs“ Geschichte. Bis sie dann aber herausfindet, dass er eine Freundin hat. Für Lacey ist eigentlich von Afang an klar, dass sie auf keinen Fall die andere Frau sein wird und will sich deshalb von Ihm fernhalten .Aber dennoch treffen die beiden immer und immer wieder auf einander.

Ich finde Sophia hat ein besonderes Händchen für Charaktere, es ist schwierig aus Lacey eine zerbrechliche, sensible aber trotzdem so mutige und willensstarke Person zu machen. Ich finde sie hat einen guten Weg gefunden, dass Lacey wirklich mit ihrer Vergangenheit und ihrer Selbstfindung hadert, aber sich dennoch nicht sofort auf Nolan einlässt. Die Willensstärke, die Lacey immer wieder zeigt, wenn sie Nolan abweist ist bemerklich. Ich hab ihren Zwiespalt wirklich gefühlt, anders als bei Tessa aus After hatte ich jedes Mal wenn sie gegenüber Nolan eingeknickt ist und ihre Prinzipien verraten hat, immer im Hinterkopf dass sie stark ist und nicht auf ih angewiesen. Lacey zeigt immer wieder, dass sie ihr Glück nicht von Nolan abhängig macht und machen will und ich denke sie schafft das im Laufe des Buches auch sehr gut. Denn trotz dem Hick Hack mit Nolan, ihrer Vergangenheit, die sie einholt und allem wurde Lacey im Laufe der Geschichte immer stärker und selbstsicherer.

Gut aussehend, charmant, ein Frauenschwarm – Nolan ist auf den ersten Blick auf jeden Fall das Klischee eines Bad Boys. Aber gleichzeitig, hat Sophia ihm eine gewissen Tiefe verliehen, der Leser weiß zwar auch am ende des Bandes noch nicht so richtig was los ist, aber da kommt im nächsten Band bestimmt noch ein Riesen Knall. Aber es wird deutlich, dass er sehr mit seiner reichen Familie und der damit einhergehenden Verantwortung zu kämpfen hat. Offensichtlich führt er auch seine aktuelle Beziehung nur aus Pflichtgefühl und lässt sich deshalb auch auf Lacey ein.

Ich finde den Schreibstil von Sophia Como wirklich atemberaubend, ich hab alles Gefühlt was Lacey gefühlt hat, ich hab mit ihr gelitten, geweint und gelacht. Aber vor allem geweint, denn besonders das Ende ist schrecklich für mein armes Herz gewesen. Sophia hat mein Herz in kleine Stücke gerissen und ist darauf herum getrampelt. Ich kann nur hoffen, dass sie mich im nächsten Band wieder zusammenflickt!

Fazit

„Saving Love“ kann es in Sachen Emotionalität mit allen Bestsellern aufnehmen und auch Sophia Como ist eindeutig eine super tolle Autorin. Man merkt auch, wie positiv sie und ihr Schreibstil sich entwickelt haben.

Wer noch mehr von ihr lesen will, dem kann ich „Wie die Stimmen im Wind“ empfehlen.

⭐⭐⭐⭐⭐

Beitrag erstellt 12

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben