Rezension – „Wie Stimmen im Wind“

Wie Stimmen im Wind

Seiten: 424

Verlag: TWENTYSIX

Erscheinungsdatum: 14.12.2018

Der Klappentext

Scott Collister weiß nicht, welches Geheimnis sich hinter dem verschlossenen Mädchen verbirgt, das er verletzt und völlig alleine im Wald aufgegabelt hat. Und Giulia selbst scheint über seine Hilfe auch nicht gerade erfreut zu sein. Eine Nacht, schwört sie sich. Nur eine Nacht würde sie bei den Collisters verbringen, dann wolle sie ihre Flucht fortsetzen. Doch aus einer Nacht werden schnell mehrere Monate und Giulia findet sich in dem kleinen Cottage der Farm allmählich ein. Und obwohl sie aus ihrer Vergangenheit gelernt hat, niemals wieder einem Mann vertrauen zu können, gewährt sie Scott immer mehr Einblicke in ihr Inneres und hegt dabei bereits nach kurzer Zeit deutlich stärkere Gefühle für ihn. Doch diese Gefühle erinnern sie schon bald an den Schrecken verflossener Tage und lassen ihren Fluchtinstinkt wieder aufblühen. Zu groß ist einfach das Risiko ..

Vielen Dank an Sofia Como für das Rezensionsexemplar, das wird meine Meinung nicht beeinflussen.

Meine Meinung

Mit „Stimmen im Wind“ habe ich mich an neues Terrain gewagt, normalerweise lese ich eher Young oder New Adult, also eher junge Protagonisten. Hier sind die Protagonisten zwar nicht alt, aber – naja – älter. Auch das Setting und die Stimmung ist anders, kein Großstadt oder Kleinstadt Leben, sondern ein keines Dörfchen und die Farm ist noch mal abgeschiedener. Aber das Setting ist wunderbar idyllisch und sehr schön beschrieben.

Mir gefällt die Mischung sehr gut, vor allem das Setting – ich muss es noch mal sagen. Und auch die Protas fand ich sehr sympathisch, mir fehlt natürlich das Vergleichsmaterial, aber in Zukunft werde ich mich öfter mal in dieses Genre rein wagen.

Auf Scott und Gulia trifft eindeutig das Motto „Gleich und gleich gesellt sich gerne“ zu. Die beiden sind sich vom Charakter her sehr sehr ähnlich, beide haben eine schwierige Vergangenheit und sind gegenüber ihren Mitmenschen sehr verschlossen. Das führt gegen Ende des Buches zu einem gewaltigen Eiertanz, weil das mit dem Zeigen der Gefühle dadurch zu einer Herausforderung wird. Aber ich bin bekanntlich ja ein Fan vom Drama 😉

Durch die Er/Sie Erzählperspektive wurde viel Beschrieben und die Erzählung wirkte ein wenig holprig. Und das ist für mich der Knackpunkt, deshalb waren die Gefühle nicht authentisch genug. Ich konnte nicht fühlen was, Gulia und Scott gefühlt haben, weil die Gefühle einfach nur beschrieben wurden, von jemand Unabhängigem, der die Gefühle nicht fühlt – jaa ich weiß ganz schön viel „fühlen“ aber das muss so sein.

Fazit

Also abgesehen vom Schreibstil gefällt mir dieses Buch sehr, und Sofia Srour hat auf jeden Fall Potential! Deshalb bekommt das Buch von mir

⭐⭐⭐

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